Verein zur Erhaltung der Frauenkirche e.V.

gegründet am 27.10.1976

Diese Kirche ist nicht nur ein Kunstwerk und ein Zeugnis des Glaubens unserer Vorfahren, sondern vor allem ein Ort des Gebetes. Sie lädt ein, zur Ruhe zu kommen und offen zu sein für Gott.

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Marienaltar - Frauenkirche Nürnberg

Akzente

Frauenkirche, Pergenstorffer Epitaph
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Tucheraltar - Frauenkirche Nürnberg
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Willkommen

Old - Frauenkirche Nürnberg

Im Jahr 1945, in der Endphase des 2. Weltkriegs, wurde die Frauenkirche mit Ausnahme der Westfassade und der Langhausumfassungsmauern völlig zerstört. Nach dem Wiederaufbau konnte die Kirche 1953 wieder eingeweiht werden. Allerdings war von 1983-1991 trotzdem eine Gesamtrenovierung nötig.

Seit der Vereinsgründung 1976 unterstützt der Verein zur Erhaltung der Nürnberger Frauenkirche fortlaufend Restaurierungen an den wertvollen Kunstwerken sowie Renovierungsmaßnahmen am Kirchenbau.

Auf der Westempore in Richtung Hauptmarkt spricht zur Eröffnung des Nürnberger Christkindlesmarktes jedes Jahr das Christkind seinen Prolog. Auch dadurch ist die Nürnberger Frauenkirche auf der ganzen Welt berühmt und zieht das ganze Jahr über viele Touristen an.

Geschichte der Frauenkirche Nürnberg

Die Nürnberger Frauenkirche, kath. Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau, steht als eine der bedeutenden Kirchen Nürnbergs an der Ostseite des Hauptmarktes. Im Jahr 1355 wurde sie von Kaiser Karl IV gestiftet und als Hallenkirche vermutlich vom Prager Hofarchitekten Peter Parler erbaut. Der Michaelschor im Innern hat die Funktion einer Herrscherloge. Das quadratische Langhaus war dem Volk vorbehalten, diese erste fränkische Halle der Spätgotik ist auf das Raumkonzept der Nürnberger Burg zurückzuführen. Die Frauenkirche wurde auf den Grundmauern einer Synagoge errichtet. Ein Davidstern im Fußboden des Chorraums erinnert daran.

1506 – 1508 erfolgte eine Umgestaltung des Giebels am Michaelschor durch den Steinmetz Adam Kraft. Gleichzeitig wurde eine an den Erlass der Goldenen Bulle erinnernde Kunstuhr eingebaut. Dieses „Männleinlaufen“ um 12 Uhr zieht auch heute noch viele Touristen an.

Von der Reformation ab 1524 diente die Kirche nach Einbau von Emporen als ev. Predigerkirche. Mit dem Anschluss Nürnbergs an Bayern erfolgte die Rekatholisierung. 1816 wurde die Kirche der Gemeinde überlassen und eine Neuausstattung aus den Beständen der säkularisierten Klosterkirchen (Dominikaner- und Augustinerkirche) besorgt.

Der Verein

Der 1976 gegründete Verein macht es sich zur Aufgabe, ideell und finanziell die Erhaltung und Verschönerung der Nürnberger Frauenkirche zu fördern und der Kirchenstiftung immer dann unter die Arme zu greifen, wenn die Erzdiözese und die öffentliche Hand nicht genügend Mittel zur Verfügung stellen.

Was aber wäre dieser Verein ohne Sie, ohne seine Freunde, Mitglieder und Förderer? Sie halten den Verein lebendig – durch Ihre Treue und Unterstützung und das schon seit so vielen Jahren. Ein ganz herzliches „Vergelt´s Gott“.

Mit Ihren Spenden konnte der Verein eine Vielzahl beachtlicher Projekte (mit)finanzieren. Auch künftig sind weitere Restaurierungen erforderlich. Durch die zahlreichen Besucher, die Staub und Feuchtigkeit hereintragen, müssen die Kunstwerke immer wieder gereinigt werden.

Bitte helfen Sie, mit einer Spende oder Ihrer Mitgliedschaft in unserem Verein, diese notwendigen Erhaltungsmaßnahmen mitzufinanzieren. So können Sie dafür sorgen, dass die Schönheit dieses gotischen Juwels, unsere Nürnberger Frauenkirche, für viele Menschen eine Heimat und eine Stätte der Geborgenheit in Gott, auch in Zukunft erstrahlt.

Projekte seit 1976 / Zeitleiste

Ein herzliches Vergelt´s Gott unseren Spendern und Mitgliedern, dass der Verein folgende Projekte mit-/ finanzieren konnte:
(zu navigieren benutzen Sie die Pfeile nach links und rechts bzw. direkt auf das Jahr Klicken/Ziehen)

1979
1982
1986
1988
1989/90
1994
1996
1997/98
1998
1998
2000
2002/2003
2004/05
2008
2009
2010
2012
2013
2013
2014
2015/16
2016
2017
2018
2019

1979

4.500 DM
Kopie des Leuchterengels aus der Schule von Veit Stoß

1982

21.800 DM
Restaurierung des Pergenstorffer Epitaphs

1986

70.000 DM
Anschubfinanzierung der Klais-Orgel

1988

30.000 DM
Restaurierung des Pergenstorffer Epitaphs

1989/90

10.000 DM
Fresko an der Nordseite /
30.000 DM
Restaurierung der Vorhalle

1994

30.000 DM
Weihnachtskrippe von C.P. Nocker

1996

1.500 DM
Vergoldeter Stern der Weihnachtskrippe

1997/98

64.000 DM
Edith Stein Figur von Prof. Wilhelm Uhlig

1998

10.000 DM
Neue Lampen in der Kirche

1998

6.000 DM
Davidstern im Chorraum

2000

15.000 DM
Glasfenster in der Sakristeikapelle

2002/2003

42.000 DM
Kirchendachsanierung/
30.000 €
Kirchendachsanierung

2004/05

8.500 €
Neue Lautsprecheranlage

2008

4.000 €
Reinigung der Orgelpfeifen

2009

20.000 €
Restaurierung der Strahlenkranzmadonna
(um 1400)

2010

60.000 €
Portale
(Erbauungszeit 1350/58) /
2.630 €
Restaurierung der Pirckheimer Madonna i.d. Sakristeikapelle

2012

5.000 €
Fußbodenreinigung in der Kirche

2013

30.000 €
Sanierung der Klais-Orgel

2013

10.000 €
Neugestaltung des Schriftenstandes
sowie d. Beichtstuhles

2014

5.950 €
Voruntersuchung des Tucheraltars

2015/16

25.000 €
Restaurierung des Tucheraltars /
5.000 €
Erneuerung Sakristei

2016

5.000 €
Sicherheitsmaßnahme im Dachstuhl

2017

4.563,55 € Weihwasserkessel /
1.500 € Schrankfront Sakristei /
2.439,50 € Rissmonitoring Tucheraltar /
1.000 € Träger Adventskranz /
2.172 € Reinigung Paradies /
3.183 € Restaurierung Tafelgemälde Heilige Sippe

2018

2.284,80 €
Rissmonitoring Tucheraltar

2019

1.190 €
Wartung des Tucheraltars /
5.000 €
Lichtsteueranlage/
2.284,80 €
Rissmonitoring Tucheraltar
Frauenkirche Nürnberg

Virtueller Rundgang

(Zahlen verraten weitere Infos über einzelne Bereiche)

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Legende: 1.Tucheraltar,  2.Strahlenkranzmadonna, 3.Verkündigungsengel, 4.Edith Stein, 5.Klais-Orgel, 6.Epitaph des königlichen Küchenmeisters, 7.Die Vorhalle, 8.Michaelschor mit Empore, 9.Pergenstorffer Epitaph, 10.Die Heilige Sippe

Projekt: Tucheraltar

Der Tucheraltar – ein höchst bedeutsames Werk für die Nürnberger Tafelmalerei vor Dürer – entstand gegen 1450 und war bis 1487 Hochaltar der Augustinerkirche. Im Auftrag der Familie Tucher wurde er 1615 für die Kartäuserkirche restauriert. Seit 1816 steht dieses gotische Tryptichon in der Frauenkirche, seit 1987 im Chor im festlichen Glanz als eine „heilige Ikone“. Teile seiner ursprünglichen Predella befinden sich heute im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg.

Zahlen, Daten, Fakten

Vorstand
Monika Schmidt (Vorsitzende)
Hildegund Engelhardt (stellv. Vorsitzende)
Helga Dickmann (Kassenverwalterin)
Irene Hönig (Schriftführerin)

Mitglieder
rund 120 Mitglieder

Summe der bisher finanzierten Projekte
rund 408.000,- € (Stand 06/2019)

Bankverbindung
LIGA Bank eG
IBAN: DE96750903000005138620
BIC: GENODEF1M05

Mitgliedsbeitrag
min. 20,- €/Jahr